Investor Schäfer als Mandant von Kanzlei Dr. Biehl

Es wurde uns direkt nach dem Schiedsverfahren vom 20. Mai eine Information zugespielt, dass Schäfer direkt vor einer Vertragsunterzeichnung bei der Kanzlei Dr. Biehl steht. Es ist anzunehmen, dass deshalb die Stimmung ab Mitte Mai komplett von einer Fortführung zu einer Abwicklung von KIPFL gekippt ist.


Auch das Zuführen von Insolventen Pflegediensten oder Wohngruppen jeglicher Art von der Kanzlei Dr. Biehl zu Schäfer war genannt worden, da er plant, sich in Brandenburg auszuweiten. Hier spielt auch wieder das Teilnehmen von Frau Wolbert an einer Verhandlungsrunde der Kassen wieder eine Rolle - dem Zuführen von Informationen.


Ebenfalls haben wir die Info, dass bereits fünf Mitarbeitende von KIPFL direkt vom Team Schäfer angesprochen wurden. Die Informationen über KIPFL-Beschäftigte können eigentlich nur über die Kanzlei Dr. Biehl kommen.

Investor Schäfer

Gutes Netzwerk, um insolvente Unternehmen aufzukaufen und in den Unternehmensbereich PNT zu integrieren. Derzeit keine Aktivitäten im Bereich Brandenburg. Hatte zeitlich im Januar eine Übernahme des Pflegedienstes Lehmann aus Potsdam vor. Frau Lehmann hatte ein anderes Insolvenz-Team, es kam trotzdem ein Kontakt zu Wolbert/Biehl zustande. Es sollte als Wolbert/Biehl Lösung durch Nichtzahlung unseres KIPFL-Büros eine Kündigung des Vermieters provoziert werden, damit wir in das Büro von Frau Lehmann ziehen und wir dann gemeinsam von Schäfer übernommen werden.

Frau Wolberts Teilnahme am Schiedsverfahren der AOK

Die Argumentation, sie müsse der Gläubigerversammlung genaustens berichten, ist im Prinzip unsinnig. Es gibt am Schluss solch einer Verhandlung eine Zahl, über die können wir selbst berichten. Nach unserer Meinung macht es nur Sinn, in solch einer hochwertigen Runde zu sitzen, um an Informationen über Vergütungsmöglichkeiten zu kommen, die dann mit dem Investor Schäfer besprochen werden können. Denn der Investor hat von Brandenburger Verhandlungen bislang keine Ahnung. Ein Konzept zur Preisfindung durch Kanzlei Dr. Biehl für Brandenburg wäre hier von einem großen Vorteil gewesen. Das durchaus aggressive, stetige Fordern mit allen Mitteln von Frau Wolbert zur Teilnahme an der Runde war schon zu dieser Zeit sehr eigenartig.

Insolvenzgeldfinanzierung und Deckung des Kontos

Es wurde uns ab April vorgehalten, wir würden Geld verbrennen. Das Konto würde Lohnzahlungen nicht mehr hergeben. Eine der an uns gerichteten Fragen war, warum die Erlöse aus der Zeit mit Insolvensgeldfinanzierung nicht mehr vorhanden sei. Dies lässt sich zweifelsfrei belegen, wo und wie diese Gelder verwendet wurden:

Insolvenzgeldvorschuss der Argentur für Arbeit: 330.000,00 EUR angemeldet. Reale Zahlungen waren rund 280.000 EUR.

Erlöse aus Abrechnung mit Kostenträgern der AKI im Zeitraum 12/2025 - 02/2026 (Rollierung des Monats 11/2025) 

betrugen gesamt: 471.124,92 EUR

Beraterhonorare: 163.354,58 EUR

Sachkosten, GFü, Honorar Verhandler: 62.690,57 EUR

Zur Insolvenzeröffnung 27.02.2026 standen nur noch 245.079,77 EUR zur Verfügung.

Erste Lohnzahlungen nach Eröffnung der Insolvenz (27.02. - 31.03.): 153.450,41 EUR (Vorfinanzierungseffekt, da wir vom Leisten unserer Dienste bis zur Überweisung der Kassen rund 7 Wochen vergehen).

KIPFL_Cloud / Betriebswirtschaftliche Unterlagen

Pflegestundenzuwachs und damit Umsatzplus

Im März und April haben wir 400 Stunden mehr an Pflegestunden erbracht. Das bedeutet ein Umsatzplus von 26.536 EUR pro Monat. Ein Stundenzuwachs und Erlös von 16,6 Prozent.
Hieran sieht man, dass unsere Umstrukturierung funktioniert und deutliche Aussichten auf die Sanierung der KIPFL sichtbar sind.